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Solenoid

Solenoid, auch Allgemeine d´Arsonvalisation oder Autokonduktion genannt, ist eine modifizierte Form der klassischen d´Arsonvalisation.

Physikalische Grundlagen

Beim Einbringen des Körpers in das Spulenfeld werden im allgemeinen durch die magnetische Feldstärke Wirbelströme induziert, die Wärme erzeugen. Bei Impulsbetrieb tritt der Wärmeeffekt zurück, statt dessen werden niederfrequente Reizstromeffekte wirksam. Das magnetische Impulsfeld erregt nicht, es dämpft das Nerv-Muskel-System.

Wirkung

Neben einer geringen Erwärmung kommt es zu einer Stoffwechselsteigerung (vermehrte Harnausscheidung) sowie einer Ausscheidungssteigerung von stickstoffhaltigen Stoffwechselprodukten (Harnstoff, Amoniak, Kreatinin, nicht aber Purinkörper). Weiters werden eine sedierende Wirkung, sowie Einflüsse auf den Blutdruck, das Vegetativum und das Zentralnervensystem beobachtet.

Konzept

Es wird die Aufladung des Patienten genutzt. Dieser sitzt in der Achse einer stromdurchflossenen Spule = großes Solenoid (bei Zeileis vorne offen!). Es fehlt der unmittelbare Kontakt einer Elektrode, wirksam ist das (elektro)magnetische Feld der Spule. Der Behandelte merkt von dieser Therapie so gut wie nichts, es können jedoch mit der Hand Funken gezogen werden bzw. leuchtet das Geißler-Rohr auf.

Indikationen Solenoid I

  • Hypotonie
  • Stress
  • Schlafstörungen
  • vegetative Dystonie

Indikationen Solenoid II

  • Hypertonie
  • Morbus Parkinson

Indikationen Solenoid III

  • Migräne
  • Kopfschmerz (va. vasomotorisch)
  • Angiospasmen