Diabetes Typ II

Tödlicher Überfluss

Das „Metabolische Syndrom“ (Auch Syndrom X oder Inuslinresistenz-Syndrom genannt) ist wahrscheinlich der Killer unseres Jahrhunderts. Durch die Veränderungen der Gesellschaft im letzten Jahrhundert bestimmen Wohlstand und Überfluss das Leben und bilden die Basis für eine gesundheitliche Katastrophe – dem metabolischen Syndrom. Diabetes Typ II ist eine Erscheinung dieses Syndroms. Jahrelanger Überfluss, mangelnde Bewegung und nicht zuletzt ungesunde Ernährung erhöhen das Risiko, an Diabetes Typ II zu erkranken, enorm.

Zuckerstoffwechsel

Das metabolische Syndrom ist ein Vorläufer des Diabetes mellitus Typ II (85% aller Diabetiker). Ursächlich ist eine relativ verminderte Insulinempfindlichkeit (bei 25% der Bevölkerung) durch Überernährung und dadurch vermehrter Ausschüttung des Hormons Insulin, das Zucker in die Zelle befördert. Durch das Überangebot an Insulin werden die Zellen weniger empfindlich für das Hormon und der Zucker kann nicht mehr angemessen vom Körper verarbeitet werden. Nüchternwerte des Zuckers im Blutplasma von 110-126mg/dl besagen, dass eine gestörte Zuckerstoffwechsellage vorliegt. Werte von 70-110mg/dl sind normal. Typ II Diabetes tritt nach längerer Phase des metabolischen Syndroms dann in Erscheinung, wenn die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) nicht mehr in der Lage ist, die verminderte Insulinwirkung durch Mehrausschüttung von Insulin zu kompensieren.

Therapie

Da Diabetes Typ II zu dem metabolischen Syndrom gehört, verlaufen die therapeutischen Maßnahmen analog und in Abstimmung mit der medikamentösen Behandlung ab.

Wie bereits erläutert, sind die Hauptursachen des metabolischen Syndroms Übergewicht, Fehlernährung und mangelnde Bewegung. Die therapeutischen Ziele müssen daher Gewichtsreduktion, Änderungen im Ernährungsverhalten und vermehrte körperliche Aktivität sein. Gegebenenfalls müssen natürlich auch der erhöhte Blutdruck, der Diabetes und der gestörte Fettstoffwechsel therapiert werden. Wir im INSTITUT ZEILEIS beschäftigen uns sowohl mit der medikamentösen als auch – überwiegend – mit der nicht- medikamentösen Therapie des metabolischen Syndroms, seiner Vorstufen und Komponenten.

Wegen der Vielschichtigkeit des Problems sowie der individuellen Therapiemaßnahmen gibt es kein all- gemeingültiges Behandlungs- und Verhaltensschema. Deshalb bitten wir bei Interesse um Anruf, Brief, Fax, E-mail bzw. Terminvereinbarung zum persönlichen Arztgespräch.

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