Wirbelkanalstenose

Verengung im Wirbelkanal

Ähnlich wie ein Bandscheibenvorfall ist die Wirbelkanalstenose häufig mit Rückenschmerzen verbunden. Der Grund dafür ist eine Verengung des Kanals der Wirbelsäule, durch den das Rückenmark verläuft. Der Druck auf das Rückenmark, Nerven oder Blutgefäße verursacht die Schmerzen. Bewegungsmangel, Krankheiten wie Osteoporose etc. begünstigen die Ausbildung einer Verengung des Wirbelkanals. Anzumerken ist, dass fortgeschrittenes Alter ebenso die Ausbildung dieses Leidens begünstigt, da die Wirbel und Bandscheiben in der Wirbelsäule im höheren Alter durch stärkere Abnützung gekennzeichnet sind, als es bei jüngeren Menschen der Fall ist. Je nach Grad der Verengung ist das Leiden mehr oder weniger schmerzhaft ausgeprägt. Der Krankheitsverlauf der Wirbelkanalstenose ist ähnlich dem eines Bandscheibenvorfalles und folglich auch die Behandlung, weswegen wir Sie auf den eigens dafür verfassten Beitrag zum Thema Bandscheibenvorfall verweisen möchten.

Wirbelkanalstenose – Therapie

Die Behandlung von einer Wirbelkanalstenose, die nicht zu einer Lähmung oder zu Blasenstörungen geführt haben, erfolgt in erster Linie konservativ, also ohne Operation. Bei fortdauernden Symptomen oder zunehmenden Lähmungen kann allerdings ein chirurgischer Eingriff als Behandlungnotwendig werden. Grundsätzlich besteht aber immer die Möglichkeit, dass sich solche Lähmungen bessern oder verschwinden. Die Chancen auf eine komplette Rückbildung sind umso geringer, je länger die Lähmung besteht.

Im INSTITUT ZEILEIS steht die physikalische Therapie der Beschwerden, zum Teil medikamentös unterstützt, im Mittelpunkt. Es kommen verschiedenste Therapien zur Anwendung, wobei die aktive Heilgymnastik zu Lande und zu Wasser einerseits und die Kombination von Hochfrequenzströmen (d`Arsonvalisation), Solenoid (hochfrequentes Magnetfeld) und Eigenblutinjektionen andererseits unverzichtbar sind. Je nach Beschwerdebild und –stärke vervollständigen Chirotherapie (Manuelle Medizin), computergesteuerte Extensionsliege, spezielle Massagen, Stab- und Flächenlaser, Akupunktur, Magnetfeldmatte (niederfrequentes Magnetfeld), Lichttherapie sowie ausgesuchte Anwendungen aus dem Bereich der Elektro-, Hydro(=Wasser)- und Balneotherapie (hauseigenes Thermalwasser!) unser Behandlungskonzept. Selbstverständlich behandeln wir auch alle anderen Wirbelsäulensyndrome (Cervikal-, Thorakal- , Lumbalsyndrom, Mb. Baastrup, Bandscheibenvorfall, Wirbelgleiten, Skoliose, …) sowie das Postdiskektomiesyndrom, welches durch anhaltende oder neu auftretende Beschwerden nach einer Bandscheibenoperation gekennzeichnet ist.

Hier gelangen Sie zu den Erfahrungsberichten unserer Patienten.